Imagination ist für mich Tagträumen. Ein Spiel, welches in meiner
Kindheit nicht besonders geschätzt wurde. Tagträumen war unproduktiv.
Ich habe nichts hergestellt, es gab scheinbar kein Resultat. Und einfach
herumsitzen und träumen, das geht nicht. Das ist nicht erlaubt. Doch ist es
eine der wichtigsten Fähigkeiten im erschaffen neuer Welten, neuer Realitäten.
Die Welt meiner Imagination wieder entdecken. Wer sagt denn, dass meine
Träume nicht auch eine Realität sind? Meine Nachtträume sind genauso real,
wie der Tag, wenn die Sonne scheint und ich draussen in der Welt unterwegs bin.
Was ist den ein Traum? Wer träumt wen?
Feen, Kobolde, Elfen im Walde und auf den Feldern sind für viele Menschenengel
nicht sichtbar, weil sie nicht sein dürfen. Und was nicht sein darf, ist nicht
sichtbar. Und trotzdem existieren sie. Genauso ist es mit meinem Tagträumen.
Alles, was ich mir vorstellen kann in meinen Träumen, ist real. Sobald etwas
real in meinen Tagträumen oder meiner Imagination ist, kann es auch für
andere sichtbar werden. Wenn sie offen sind und es sehen wollen.
Die Muster bestimmte Dinge nicht sehen zu dürfen sind oft tief eingeprägt,
so dass es einer grösseren Anstrengung bedarf, alte Muster loszulassen.
Vor allem, wenn alle Menschenengel daran glauben ist es nicht einfach,
eine andere Sichtweise zu gebrauchen und anzuwenden.
Manchmal sind Denkmuster so tief wie der Grand Canyon, das ist
eine tiefe Schlucht. Um da herauszukommen, ist es manchmal gut, einen
Fremdenführer zu engagieren, z.B. mein Mitarbeiterteam jenseits des
Vorhanges. Sie können mir Wege zeigen um aus der Schlucht heraus zu gelangen.
Vielleicht sind es ungewohnte Wege, doch sind sie sicher interessanter, als auf der
Autobahn automatisch dahin zu gondeln, ohne die Schönheit des Lebens zu sehen.
Unbekannte Wege, unbekannte Gebiete sind oft für Menschen etwas gefährliches,
verrücktes. Das macht nichts. Verrückt kommt von verrücken, etwas verschieben.
Ich verschiebe Denkmuster, Handlungsmuster, und das verschafft mir neue Möglichkeiten
mich auszudrücken. Habe ich verschiedene Blickpunkte, habe ich die Wahlmöglichkeit,
meine Realität zu verschieben, zu verändern.