Licht wir erst sichtbar, wenn es Schatten gibt. Um das Licht sichtbar zu machen,
haben wir die Dualität erschaffen. Keines von beidem ist richtig oder falsch.
Wir haben im Verlaufe des Schöpfungsprozesses diese Bezeichnungen oder
Wertungen erschaffen. Wir haben begonnen zu urteilen, aufgrund unserer Erfahrungen,
welche manchmal unangenehm oder schmerzhaft waren. Wenn etwas schmerzt,
ist dies weder richtig noch falsch, es ist einfach eine Erfahrung.
Auch wenn wir das Christusbewusstsein verwirklicht haben, wir unsere Göttlichkeit
bewusst akzeptiert haben, wird es Erfahrungen geben, die schmerzhaft und dunkel sind.
Und sie gehören genauso zur Göttlichkeit wie die lichtvollen Erfahrungen.
Nur im Licht zu sein ohne das Dunkel ist genauso unausbalanciert
wie nur im Dunkel zu sein ohne das Licht. Beides zu integrieren ohne
Urteil ist die grosse Meisterschaft.